Fritz Bauer Institut

Startseite

Aktuell

Lena Foljanty, David Johst (Hrsg.)
Fritz Bauer. Kleine Schriften
(Band 1: 1921–1961, Band 2: 1962–1969)

Herausgegeben im Auftrag des Fritz Bauer Instituts
von Lena Foljanty und David Johst
Frankfurt am Main, New York: Campus Verlag, 2018,
1.853 S. in zwei Teilbänden, Hardcover gebunden, € 78,–
EAN 9783593508597
Wissenschaftliche Reihe des Fritz Bauer Instituts, Band 32
Auch als E-Book erhältlich


mehr
weniger




Unsere nächsten Veranstaltungen

Podiumsdiskussion mit Rüdiger Haufe, Dr. Anja Heuß,
Dr. Jens Hoppe, Dr. Sebastian Schlegel und Dr. Iris Schmeisser:
Herkunft als Aufgabe. Zum Stand der Provenienzforschung
Mittwoch, 12. Dezember 2018, 18:15 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main,
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1,
IG Farben-Haus, Raum 311

mehr
weniger

Öffentliche Führung:
Norbert Wollheim Memorial und IG Farben-Haus
Samstag, 15. Dezember 2018, 15:00 Uhr

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz
Treffpunkt am Norbert Wollheim-Pavillon

mehr
weniger

Weitere Veranstaltungen
im Kalender des Fritz Bauer Instituts
... mehr


Lehrveranstaltungen



Das Fritz Bauer Institut bietet regelmäßig Lehrveranstaltungen am Historischen Seminar und am Seminar Didaktik der Geschichte an.

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2018/2019
... mehr



Ausstellungen



Fritz Bauer. Der Staatsanwalt
NS-Verbrechen vor Gericht

Die Wanderausstellung wurde bisher an 9 Stationen gezeigt,
weitere Ausstellungsorte sind in Vorbereitung.
... mehr

Die IG Farben und das Konzentrationslager Buna-Monowitz
Wirtschaft und Politik im Nationalsozialismus
Montag, 7. Januar bis Mitte März 2019
Mahn- und Gedenkstätte Steinwache
Steinstr. 50, 44147 Dortmund
... mehr

Legalisierter Raub
Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933–1945

Mittwoch, 16. Mai bis Sonntag, 14. Oktober 2018
Historisches Museum Frankfurt
Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main
... mehr

Ausstellungsangebote
Wanderausstellungen des Fritz Bauer Instituts
... mehr



Nachrichten

Öffentlicher Katalog online zugänglich:

Bibliothek des Fritz Bauer Instituts
zur Geschichte und Wirkung des Holocaust

mehr
weniger

Die Bestände der Bibliothek des Fritz Bauer Instituts haben einen öffentlichen Katalog erhalten. Im Katalog (OPAC) sind die Bestände der Bibliothek des Fritz Bauer Instituts nachgewiesen. Alle verzeichneten Medien können nun online recherchiert werden:
https://lbsopac.rz.uni-frankfurt.de/IMPLAND=Y/SRT=YOP/LNG=DU/DB=16/

Die Sammelschwerpunkte sind:
› Forschungsliteratur und Dokumentensammlungen über den Holocaust
› Zeugnisse von Überlebenden
› Literatur über den Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit in der Bundesrepublik Deutschland
› Literatur zur justiziellen Aufarbeitung der NS-Verbrechen
› Literatur und Materialien zur Erziehung nach Auschwitz
Die Ausleihe oder Vormerkung von Medien ist nicht möglich, es handelt sich um eine Präsenzbibliothek.

Die Bibliothek des Fritz Bauer Instituts befindet sich im Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Norbert-Wollheim-Platz 1,
IG Farben-Haus, Querbau Q1, 7. OG, Raum 7.121

Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 9:00–22.00 Uhr
Sa. 10:00–18:00 Uhr

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Josefine Ruhe
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69.798 322-45
bibliothek(at)fritz-bauer-institut.de
www.fritz-bauer-institut.de/bibliothek.html


Georg-August-Zinn-Preis 2018

Auszeichnung für Oberstaatsanwalt a.D. Gerhard Wiese
und das Fritz Bauer Institut

mehr
weniger

Der Georg-August-Zinn-Preis der hessischen Sozialdemokratie zur Förderung von Rechtstaatlichkeit, Demokratie und sozialem Zusammenhalt in Hessen wurde in diesem Jahr an das Fritz Bauer Institut und den Anklagevertreter im Frankfurter Auschwitz-Prozess, Oberstaatsanwalt a.D. Gerhard Wiese verliehen. Die Preisverleihung fand am 13. September 2018 im Hessischen Landtag in Wiesbaden statt.

Mit dem Georg-August-Zinn-Preis erinnert die hessische Sozialdemokratie an einen großen Staatsmann, den Mitmenschlichkeit und Weitsicht, Leidenschaft und Verantwortungsgefühl gleichermaßen kennzeichnen. Er wird an Menschen verliehen, die sich in vorbildhafter Weise um Rechtstaatlichkeit, Demokratie und den sozialen Zusammenhalt verdient gemacht haben. Der Georg-August-Zinn-Preis wird in der Regel alle zwei Jahre verlieren und ist mit 5.000 Euro (in diesem Jahr mit zweimal 2.500 Euro) dotiert.
Unter den hessischen Ministerpräsidenten nimmt Georg August Zinn (geboren am 27. Mai 1901 in Frankfurt am Main, gestorben am 27. März 1976 ebenda) eine besondere Stellung ein. Seine 19jährige Amtszeit von 1950 bis 1969 ist bis heute unerreicht und er gilt aufgrund seines politischen Lebenswerkes als der bedeutendste hessische Ministerpräsident. Ziel seiner Politik war der soziale Rechtsstaat. Er kämpfte für ein angemessenes Gleichgewicht von Freiheit, sozialer Sicherheit und Gleichheit. Georg August Zinn wollte die Versöhnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft. Er förderte ihre gesellschaftliche Integration, Ausstattung mit gleichen Rechten und ihre Möglichkeiten zur Teilhabe am Wohlstand.
1956 berief Zinn den Sozialdemokraten Fritz Bauer als Hessischen Generalstaatsanwalt nach Frankfurt am Main und begründete damit eine neue Epoche der Aufarbeitung der NS-Verbrechen. Zinn hatte ein enges Vertrauensverhältnis zu Bauer und gab ihm die notwendige politische Rückendeckung bei der in der Nachkriegszeit von vielen als unbequem und unerwünscht empfundenen juristischen Aufklärung der Gräuel des Nationalsozialismus.
 
Oberstaatsanwalt a.D. Gerhard Wiese war Vertreter der Anklage in Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963–1965). Für sein berufliches Wirken im Justizdienst und sein ehrenamtliches Engagement in der Erinnerungskultur bekam Wiese 2017 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Das Fritz Bauer Institut
ist eine unabhängige, zeitgeschichtlich ausgerichtete und interdisziplinär orientierte Forschungs- und Bildungseinrichtung an der Goethe Universität Frankfurt am Main. Es untersucht und dokumentiert die Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen – insbesondere des Holocaust – und deren Wirkung bis in die Gegenwart.

Programm
Begrüßung:
Nancy Faeser MdL, Generalsekretärin der SPD Hessen
»Georg-August Zinn – sein Wirken verpflichtet« / Würdigung der Preisträger:
Thorsten Schäfer-Gümbel MdL, Landes- und Fraktionsvorsitzender der SPD Hessen
Ansprachen der Preisträger:
Gerhard Wiese, Oberstaatsanwalt a. D.
Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts und Inhaberin des Lehrstuhls zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Schlusswort:
Günter Rudolph MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD Fraktion im Hessischen Landtag
Musikalische Begleitung:
J Hatch Trio (J Hatch, Piano, Jörg Mühlhaus, Kontrabass; Michael Grossmann, Schlagzeug)
 
Die bisherigen Preisträger
›  2016: Schauspielerin Iris Berben für ihr Wirken für sozialen Zusammenhalt und gegen Rassismus und Antisemitismus
›  2014: Stefan Aust für sein Wirken als bedeutender deutscher Journalist und sein gemein-sam mit Dirk Laabs veröffentlichtes Werk Heimatschutz: Der Staat und die Mordserie NSU
›  2012: Prof. Dr. Jürgen Habermas für sein Wirken als Philosoph und sein Werk Zur Verfassung Europas
›  2010: Steffi Jones für besondere Dienste um Fairness und Integration im Sport und in der Gesellschaft
›  2007: Dr. Axel Ulrich für sein Werk Politischer Widerstand gegen das Dritte Reich im Rhein-Main-Gebiet
›  2005: Dr. Johanna Kübler für ihr Werk Die Säulen der Europäischen Union: einheitliche Grundrechte? Zur Grundrechtsdivergenz zwischen der ersten und dritten Säule am Beispiel des Datenschutzes
›  2002: Dr. Matthias Meusch für sein Werk Von der Diktatur zur Demokratie Fritz Bauer und die Aufarbeitung der NS-Verbrechen in Hessen (1956–1968)

Abbildung, von links: Thorsten Schäfer-Gümbel, Gerhard Wiese, Sybille Steinbacher, Nancy Faeser, Ruth Wagner; Foto: Werner Lott

Kontakt
SPD-Landesverband Hessen
Rheinstr. 22
65185 Wiesbaden
Telefon: 0611.99977-0
presse(at)spd-hessen.de
www.spd-hessen.de/georg-august-zinn-preis


»Michael Hauck Gastprofessur« am Fritz Bauer Institut

Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung

mehr
weniger

Die erstmals 2001 am Fritz Bauer Institut eingerichtete »Gastprofessur für interdisziplinäre Holocaustforschung« wurde 2015 durch die großzügige Förderung von Michael Hauck und seinem Schwiegersohn Oliver Puhl wiederbelebt. Am 18. Januar 2018 ist Michael Hauck im Alter von 90 Jahren in Frankfurt am Main gestorben. Aus den Mitteln der jetzt aufgelösten »Stiftung Michael Hauck« und mit der fortgesetzten Unterstützung durch die »Puhl Foundation« kann die nunmehr nach Michael Hauck benannte Gastprofessur für weitere fünf Jahre finanziert werden. Die Gastprofessur ist am Fritz Bauer Institut angesiedelt und bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich aus historischer Perspektive mit der Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust beschäftigen, die Möglichkeit, für jeweils ein Semester nach Frankfurt zu kommen. Dort bieten sie Lehrveranstaltungen am Historischen Seminar der Goethe-Universität an und gehen am Fritz Bauer Institut ihren Forschungsprojekten nach.


Neue Kooperation des Fritz Bauer Instituts mit dem
Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies

https://web.library.yale.edu/testimonies

mehr
weniger

Seit kurzem ist das Fritz Bauer Institut Kooperationspartner des Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies an der Yale University in New Haven, Connecticut. Das Fortunoff Archive bzw. seine Vorgängereinrichtung, das Holocaust Survivors Film Project, ist ein Pionier auf dem Gebiet der Oral History und eine der ersten Einrichtungen weltweit, die systematisch Interviews mit Holocaustüberlebenden geführt, archiviert und der Forschung zur Verfügung gestellt hat. Seine Bestände reichen bis in die späten 1970er Jahre zurück und umfassen mittlerweile über 4.500 Videos in 22 Sprachen.
Das Fortunoff Archive war über die Jahre Vorbild einer ganzen Reihe von Oral-History-Projekten. Etwa für das von Steven Spielberg initiierte Visual History Archive der USC Shoah Foundation, mit dem das Fritz Bauer Institut sowie die Goethe-Universität Frankfurt ebenfalls kooperieren und dessen umfangreiche Bestände hier seit letztem Jahr genutzt werden können (vgl. hierzu ausführlicher den Jahresbericht 2017 des Fritz Bauer Instituts, S. 70f.).
Mit dem Zugang zu den Beständen des Fortunoff Archive eröffnet das Fritz Bauer Institut der Forschung neue Möglichkeiten. Die Sammlung konnte in Deutschland bislang ausschließlich über die Server der Bibliothek der FU Berlin eingesehen werden. Nun ist dies auch in Frankfurt möglich.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die folgende Kontaktadresse:

Kontakt
Fritz Bauer Institut
Johannes Klaas Beermann
Archiv und Dokumentation
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0)69.798 322-25
archiv(at)fritz-bauer-institut.de


Fritz Bauer-Hörbuch ausgezeichnet

Deutscher Hörbuchpreis 2018 in der Kategorie »Bestes Sachhörbuch«

mehr
weniger

Fritz Bauer
Sein Leben, sein Denken, sein Wirken
Herausgegeben von David Johst
im Auftrag des Fritz Bauer Instituts.
Tondokumente mit Originaltönen von Fritz Bauer,
kommentiert und eingeleitet von Burghart Klaußner.
Berlin: Der Audio Verlag, 2017, 4 CDs, 306 Min.,
mit umfangreichem Booklet, € 19,99
ISBN: 978-3-86231-994-7
Veröffentlicht mit Unterstützung der
Friedrich-Ebert-Stiftung und der Gerda Henkel Stiftung.


Als »Bestes Sachhörbuch« zeichnet die Jury des Deutschen Hörbuchpreises die vom Fritz Bauer Institut in Auftrag gegebene Dokumentation Fritz Bauer. Sein Leben, sein Denken, sein Wirken (Der Audio Verlag) aus. In dieser Kategorie werden Produktionen ausgezeichnet, deren inhaltlicher Schwerpunkt bei der Informations- und Wissensvermittlung liegt. Dem Preisträger David Johst, der akribisch die von Fritz Bauer überlieferten Tondokumente zusammengetragen und sie mit informativen Zwischentexten verbunden hat, ist nach Meinung der Juroren eine »große editorische Leistung« geglückt. Der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer ist als Initiator der Auschwitz-Prozesse bekannt geworden. Ebenso engagiert setzte er sich für eine Reform des Strafrechts und des Strafvollzugs ein. Aktiv nutzte er für Vorträge, Gespräche und eigene Sendungen das Medium Radio, um seine Ideen und Ansichten zu verbreiten. Unter Einbindung zahlreicher Archivquellen lässt das Hörbuch Fritz Bauers Person und Biografie lebendig werden.

Begründung der Preisträgerjury
»Eine große editorische Leistung, die David Johst hier geglückt ist. Akribisch hat er sämtliche Tondokumente zusammengetragen, die von Fritz Bauer überliefert sind. Hinzu kommt die schlüssige Montage der Originaltöne und der informativen Teile – letztere klar und angemessen nüchtern von Burghart Klaußner vorgetragen. So wird dem Hörer die spannende Person Fritz Bauer zugänglich gemacht und dessen gesellschaftlicher Auftrag und große Bedeutung – auch für unsere heutige Zeit – glasklar.«

Begründung der Nominierungsjury

»Ein Verdienst der Herausgeber ist es, Reden, Interviews und andere Hördokumente Fritz Bauers einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dadurch, dass die Zwischentexte und die von ihm selbst gesprochenen Passagen für sich stehen, wirken sie umso intensiver und vermitteln ein lebendigeres Bild des Menschen Fritz Bauer, als eine Biografie es könnte. Der Hörer lernt ihn nicht nur als Initiator der Auschwitz-Prozesse, sondern auch als Rechtsphilosophen und -reformer sowie als Zeitzeugen kennen.«

Dr. David Johst, geboren 1977 in Ost-Berlin, studierte Geschichte und Journalistik in Halle und Leipzig und promovierte im Fach Geschichte zum Thema Begrenzung des Rechtsgehorsams: Die Debatte um Widerstand und Widerstandsrecht in Westdeutschland von 1945 bis 1968. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Als freier Journalist arbeitet er u.a. für das Magazin mare, die Wochenzeitung DIE ZEIT und die Jüdische Allgemeine. David Johst ist Mitherausgeber der gesammelten Schriften Fritz Bauers, die noch in diesem Jahr in der Wissenschaftlichen Reihe des Fritz Bauer Instituts erscheinen werden.

Verleihung des Deutschen Hörbuchpreises 2018
Am 6. März 2018 findet die festliche Verleihung des Deutschen Hörbuchpreises im Klaus-von-Bismarck-Saal des WDR Funkhauses in Köln statt. Sie eröffnet das Literaturfestival Lit.COLOGNE. Verliehen wird der Deutsche Hörbuchpreis in sieben Kategorien.
Neben Götz Alsmann als Moderator haben Yvonne Catterfeld als musikalischer Stargast und die Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann ihr Kommen angesagt.
Die Preisverleihung wird live gesendet in WDR 5, hr2, NDR Kultur, SWR2 und Antenne Saar. 3sat zeigt eine Aufzeichnung am 11. März 2018 ab 11:00 Uhr.

Kontakt
Deutscher Hörbuchpreis e.V.
Henrike Wenschkewitz
Projektleitung DHP 2018
Ludwigstr. 11
50667 Köln
Tel.: 0221.20352127
hoerbuchpreis(at)wdr-mediagroup.com   
www.deutscher-hoerbuchpreis.de


Zum UNESCO-Weltdokumentenerbe ernannt:

Verfahrensakten und Tonbandaufnahmen
des 1. Frankfurter Auschwitz-Prozesses (1963–1965)

mehr
weniger

Pressemeldung des
Hessischen Wissenschaftsministeriums:
https://wissenschaft.hessen.de/print/38898

Hessisches Landesarchiv:

Der 1. Frankfurter Auschwitz-Prozesses
als Weltdokumentenerbe

www.auschwitz-trial-frankfurt.hessen.de

Hessenschau vom 30.11.2017:
Akten zu Auschwitz-Prozess sind Weltdokumentenerbe

www.hessenschau.de/gesellschaft/akten-zu-auschwitz-prozess-sind-weltdokumentenerbe,auschwitz-akten-kulturerbe-100.html

Abbildung links:
Fritz Bauer, 1963, Foto: Schindler-Foto-Report

Das von der UNESCO-Generaldirektion berufene internationale Komitee hat mit seiner Entscheidung vom 30. November 2017 der Aufnahme der Prozessakten und Tonbandaufnahmen des 1. Frankfurter Auschwitz-Prozesses (1963–1965) in die Liste »UNESCO-Weltdokumentenerbe« zugestimmt.
Kriterien für die Ausnahme sind u.a. die weltweite Bedeutung der Unterlagen, ihre Unersetzlichkeit und ihre Einzigartigkeit. Der Auschwitz-Prozess wurde wesentlich von Fritz Bauer initiiert, der von 1956 bis zu seinem Tod 1968 Generalstaatsanwalt in Hessen war. Die Akten des Auschwitz-Prozesses liegen im Hauptstaatsarchiv Wiesbaden.
Der Tonbandmitschnitt des 1. Frankfurter Auschwitz-Prozesses, unter anderem mit den Zeugenaussagen von Überlebenden, blieb erhalten und wurde vom Fritz Bauer Institut publiziert und online zugänglich gemacht.

Fritz Bauer Institut und Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau (Hrsg.):
Der Auschwitz-Prozess.
Tonbandmitschnitte, Protokolle und Dokumente

DVD-ROM, Berlin: Directmedia Verlag, 2004
Die Digitale Bibliothek 101, ca. 80.000 S., ISBN 3-89853-501-0
Infoblatt [pdf/677 kb]
Eine Neuauflage der DVD ist für € 19,90 (zzgl. Versand) zu beziehen über:
www.versand-as.de/shop/Software-DigiBib-mehr/Digitale-Bibliothek/Zenoorg/Der-Auschwitz-Prozess-2-verbesserte-Auflage--2002.html

Tonbandmitschnitt des
1. Frankfurter Auschwitz-Prozesses

Zeugenvernehmungen in der »Strafsache gegen Mulka u.a.«
vor dem Landgericht Frankfurt am Main, 1963–1965
(Die Audio-files der Website sind nicht mit allen Browsern kompatibel!)
www.auschwitz-prozess.de

Weitere Nachrichten
finden Sie auf der Seite »Fritz Bauer Institut/Nachrichten«.
... mehr
AA

Homepage Jüdisches Museum   Homepage Museum Judengasse   Homepage Pädagogisches Zentrum
Veranstaltungskalender
Dezember 2018 zurück weiter
M D M D F S S
  01 02
03 04
05
06 07 08 09
11
12
13 14
15
16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30
31  

Fritz Bauer Institut
An-Institut der Goethe-Universität
Frankfurt am Main


Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main
Telefon: +49 (0)69.798 322-40
E-Mail: info(at)fritz-bauer-institut.de

Kontakt
Anfragen an das Institut
Mitarbeiter und Arbeitsbereiche

Besuchen Sie uns auch auf facebook!
www.facebook.com/fritz.bauer.institut

Fördern Sie mit uns das
Nachdenken über den Holocaust

Förderverein Fritz Bauer Institut e.V.

So finden Sie uns
Das Fritz Bauer Institut hat seinen Sitz
im 5. Stock des IG Farben-Hauses
auf dem Campus Westend der
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Sekretariat: Raum 5.316, Q3, 5. OG
Lageplan Campus Westend (pdf-Datei)
Anfahrt: IG Farben-Haus

Informationsangebote
Das Institut verschickt zweimal jährlich ein gedrucktes Programmheft mit einer Veranstaltungsvorschau. Im Frühjahr erscheint der Jahresbericht des Instituts und im Herbst »Einsicht«, das umfangreiche Bulletin des Fritz Bauer Instituts. Diese  Publikationen können kostenlos bezogen werden. Zudem informiert das Institut mit einem E-Mail Versand über seine Veranstaltungen. Wenn Sie eines oder mehrere der genannten Informationsangebote beziehen möchten, so vermerken Sie dies bitte im Kontaktformular.

Assoziierte Websites
Websites des Fritz Bauer Instituts
und mit Beteiligung des Instituts
... mehr


Aktuelle Publikationen

Einsicht 2018
Bulletin des Fritz Bauer Instituts
Einsicht
Jahresbericht 2017
des Fritz Bauer Instituts

Forschung, Lehre,
Publikationen, Veranstaltungen
Jahresbericht
Fritz Bauer Institut (Hrsg.)
Gedenkakt aus Anlass des
50. Todestages von Fritz Bauer.
1. Juli 2018, Pulskirche
Frankfurt am Main

Gedenkbuch
Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Bettina Leder, Christoph Schneider, Katharina Stengel:
Ausgeplündert und verwaltet.
Geschichten vom legalisierten Raub an Juden in Hessen

Schriftenreihe, Band 36

Das »Großdeutsche Reich« und die Juden.
Fritz Bauer
Sein Leben, sein Denken, sein Wirken
Hrsg. von David Johst
im Auftrag des Fritz Bauer Instituts

Elektronische Medien, 4 CDs

© Fritz Bauer Institut – Frankfurt am Main
Stiftung des bürgerlichen Rechts
Haftungsausschluss | Impressum | Datenschutz | Sitemap
Letzte Änderung: 16. August 2018

Seite empfehlen